Hermannus Contractus
Präsentation: Das Salve Regina durch die Jahrhunderte   von Thomas Fink
Hermannus-Gemeinschaft Altshausen - Freunde und Verehrer Hermanns des Lahmen Katholisches Pfarramt St.Michael - Schlossstraße 7 - 88361 Altshausen
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Diese Präsentation soll Ihnen zeigen, zu welch wunderbaren Arbeiten das Salve Regina in dieser Zeit inspiriert hat. Aber auch wie lebendig und vielfältig die Salve Regina Interpretationen auch heute noch sind. Ein Klick auf die Abbildungen vergrößert das jeweilige Bild.
Mit diesem Bild möchte ich mit Hermann dem Lahmen nicht nur den Autor des Salve Regina vorstellen, sondern mich: Thomas Fink. Mein Vater Stefan Fink war nach dem 2. Weltkrieg Bürgermeister in Veringenstadt und er veranlasste dieses Sgrafitto. Es ist an der Schule in Veringenstadt und entstand im Jahre 1954, dem 950sten Todesjahr von Hermann dem Lahmen. In diese Schule bin ich gegangen, mit diesem Bild bin ich aufgewachsen und es hat mich geprägt. Was verbindet uns alle mit diesem Bild: 1. Das manchmal  harte Leben 2. Verbundenheit in der  Musik Mit dieser Präsentation möchte ich Ihnen die Liebe zum Salve Regina erwecken und das geht nur über die Musik selbst. Freuen sie sich auf einen äußerst interessante und vielleicht auch spannungsvolle Auswahl von “Salve Regina” Interpretationen. Dabei wird auch der Zeitraum von 1000 Jahren deutlich. 3. Die Herkunft des  Geschlechtes der “Altshausen-Veringer”   4. Weltverbundenheit Das gilt in mehrfacher Bedeutung: Hermann hat zu seiner Zeit in seiner “Weltchronik” seine damalige Welt zusammengefasst. (von Christi Geburt bis zum Jahre 1000) Dies war der erste Versuch diese Zeitspanne systematisch zu erfassen. Hermann hat mit seinem Wirken in die ganze Welt hineingewirkt. Die Resonanz seines Tuns wirkt aus der ganzen Welt auf uns heute zurück.  5. Der Erfolg einer großen “Fan-Gemeinde”.
Das Salve Regina hat in seinem langen Leben viele Musiker inspiriert. Die Liste ließe sich leicht auf 1000 erweitern.  Aus dieser Fülle habe ich einige sehr bekannte Interpretationen ausgewählt, aber mit Bedacht auch viele unbekannte und aktuelle.  Ich hoffe, dass mit dieser Präsentation für einige interessante Überraschungen gesorgt ist.
„Salve Regina“ Aufnahme in der St. Georg Kirche auf der Insel Reichenau. Die Fresken entstanden im 9ten Jh. Somit hat die Atmosphäre dieser Kirche Hermann den Lahmen sicherlich geprägt.
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Das "Salve Regina” gehört neben dem "Alma Redemptoris mater", dem "Ave Regina coelorum" und dem "Regina coeli" zu den vier großen Marianischen Schlußantiphonen (Wechselgesänge). Diese beschließen seit dem 13ten Jh. das tägliche Stundengebet der Kirche. Sinn des Stundengebets ist es, einzelne Tageszeiten mit ihrer Besonderheit vor Gott zu bringen. (z.B.: Laudes = Tagesanbruch; Vesper die letzte Hore des Tages; Komplet ist das Nachtgebet.)  Maria, die Mutter des Erlösers, die Himmelskönigin wird gegrüßt und um ihre Fürsprache angerufen. Die Einführung des "Salve Regina" in die Liturgie kann bis ins 12ten Jh. zurückverfolgt werden. Auf diese Weise hat der Text in der gesamten katholischen Kirche Verbreitung gefunden.
Im Mittelalter bis etwa zum 12ten Jh. wurde in der sakralen Musik nur ein- stimmige Lieder gesungen. Mehrstimmige Lieder wiedersprachen der damaligen Vorstellung der „Einheit Gottes“. Johannes Ockeghem  war ein flämischer Komponist, Sänger und Kleriker.  Die Aufnahme dieses „Salve Regina“ entstand in der Basilika des Weltkulturerbes Kloster Maulbronn im Juni 2005 Salve Regina in der Liturgie (15tes–16tes Jh.) Aus dem Abendgruß an die Mutter Gottes entwickelte sich im Laufe der Zeit die "Salve-Andacht". Im 15ten und 16ten Jh. kam es zu einer liturgischen Umwertung: die lateinische Antiphon wurde zum Kirchenlied, in Vulgärsprache übersetzt. Dadurch fand das Salve Regina Eingang in fast alle katholischen Gesangbücher des 16ten und 17ten Jh.  Die Marianischen Antiphonen sind im neuen Gotteslob unter der Liednr. 666, Abschnitt 1-4, abgedruckt. 
Welche Verbreitung das „Salve Regina“ erfahren hat, zeigt auch die Überlieferung, dass die Matrosen des Columbus bei der Entdeckung Amerikas das „Salve Regina“ gesungen haben sollen. Im 20ten Jh. verbinden wir in Deutschland vor allem den Namen „Karl May“ mit dem berühmten „Wilden Westen“. Auch Karl May war mit dem Salve Regina sehr verbunden.  Er hat 1905 in Ossiach (Kärnten) ein Fenster in der ehemaligen Benediktinerstiftskirche ein „Salve Regina“  Fenster gestiftet.  Mit Ossiach sind wir auch über die Grafen von Veringen verbunden. Eine Seitenlinie waren die Grafen von Treffen in der Nähe von Ossiach.
Salve Regina als Zank-Apfel der Reformation Martin Luther sprach sich 1522 gegen das „Salve Regina“ aus. Er führte darin aus, dass Maria recht verehrt werden solle. „Das Volk sei aber so tief in die Ehr geraten, daß Maria über Christus und letzterer ganz ins Finstere gesetzt werde."  „Nun das Gebet singet man durch die ganze Welt und es ist leider dahin kommen, daß schier keine Kirche, es ist das „Salve Regina“, darinnen zu singen  reichlich gestiftet.“ (Johannes Maier; Studien zur Geschichte der Marienantiphon „Salve Regina". 1939. Seite 25.) Man sang das Salve Regina ab dem 16ten Jh. zum Eierbetteln wie beim Empfang geistlicher und weltlicher Größen in der Kirche. In Ländern Südamerikas ist dies teilweise heute noch der Fall. (Johannes Maier; Studien zur Geschichte der Marienantiphon „Salve Regina". 1939. Seite 23.)
Tomás Luis de Victoria (ca. 1548-1611) Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten Spaniens.
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Die populäre Salve-Regina-Melodie des 16ten/17ten Jh., das sogenannte "Salve-Regina-Motiv" (c-e-g-a-g), prägt vielerorts den Charakter des Kirchengeläutes (z.B. das Geläute des Münsters St. Maria und Markus in Reichenau-Mittelzell). Auf dem Bild sehen Sie eine Glocke aus Veringenstadt, auf der Herrmann der Lahme dargestellt ist. Diese Glocke wurde 1948 gegossen, nachdem während des Krieges die alten Glocken eingeschmolzen wurden. Das Geläute, das wir gleich hören werden, stammt von der Stiftskirche Waldhausen in Oberösterreich. 
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Alessandro Melani Er war ein italienischer Komponist des Barock. 1639 in Pistoia geboren – das liegt in der Toskana 1703 in Rom gestorben
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Antonio Lucio Vivaldi  war ein venezianischer Komponist und Violinist im Barock.
Georg Friedrich Händel Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien–darunter Messias mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“–, Kantaten, Kammer-und Klaviermusik sowie zahlreiche Werke für Orchester. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker aller Zeiten.
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Giovanni Battista Pergolesi war ein italienischer Komponist.
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Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, (*27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.
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Domenico Scarlatti hat das Salve Regina 2x vertont: Salve Regina op. 140 in C-Dur für gemischtes Quartett (April 1824) und Salve Regina op. 153 in A-Dur für Sopran und Orchester (November 1817).
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Mit Franz Schubert haben wir einen Rekordhalter in der Salve Regina Vertonung: Er hat das Salve Regina gleich 6x vertont. 5 lateinische Versionen und eine deutsche: Salve Regina op. 153 in A-Dur für Sopran und Orchester (November 1817) Salve Regina op. 140 in C-Dur für gemischten Chor (April 1824) Salve Regina für Tenor, Orchester und Orgel (Juni 1924) Salve Regina op. 149 in C-Dur für 4 Männerstimmen mit willkürlicher Begleitung der Orgel (April 1824) Salve Regina op. 379 für Chor und Orgel (Februar 1816) Den vierstimmigen gemischten Chor hören wir nun.
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Nun machen wir einen großen Schritt in die neue Zeit mit neuen Medien und vieles wird lockerer gesehen. Der Gendarme und die Außerirdischen mit Luis de Funes  (1978)
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Der bekannte Film „Sister Act“ mit Musik von Alan Menken (1993)
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Francis Poulenc/George Bernanos Opéra 'Dialogues des Carmélites' (*1956) Ein besonders eindrucksvolles "Salve Regina" finden wir in der Oper "Dialogues des Carmélites". Die Oper erzählt das Schicksal eines Frauenklosters zur Zeit der Französischen Revolution. Die Oper knüpft an die Novelle "Die letzte am Schafott" von Gertrud von Le Fort, an deren Entstehung auch Edith Stein beratend mitgewirkt hat. In der Schlussszene dieser Oper besteigen die Nonnen das Schafott unter dem Gesang des "Salve Regina", dessen Klänge – von den Schlägen des Fallbeils dumpf begleitet – immer leiser und zugleich immer eindringlicher werden.
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In dem Film „Evita“ mit der bekannten Filmmusik von Madonna kommt das „Salve Regina“ gleich zweimal vor. Daher kommt hier ein etwas längerer, aber dafür ungeschnittener Video- Ausschnitt.
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Mauro Becattini italienischer Sänger aus Florenz
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Party´s Deorum Techno-Music
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“Salve Regina”-Performance: Emely Blackman (2011) Salve Regina Vorführung durch „galapagos arts space“ in New York. Musik: Muriel Louveau & Charles Kim Tanz und Choreograpie: Emily Blackman
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SARAH RICCA  Sängerin & Musikerin  wurde in 1969 Catania in Katalonien/Spanien geboren. Auch heute wird das Salve Regina von Menschen in Not als Botschaft genutzt und verstanden.
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Bruno Vlahek (*11.Februar 1986 in Zagreb) Er ist ein kroatischer Pianist und Komponist.
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Konzert vom 5.Mai 2013 aus der Schlosskirche St.Michael Altshausen zum 1000-jährigen Jubiläum von 'Hermann dem Lahmen'. Eine Komposition vom Altshauser Chorleiter Herbert Wenzel (*1965)
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Pater Gabriel aus Perth/Australien reiste 2014 nach Chicago. Bruder Gabriel ist als Jugendlicher 7 Jahre lang Skateboard gefahren. Aber er spürte seine Berufung für das religiöse Leben. Er war bereit, seine Skateboard-Leidenschaft für ein Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam als Bruder der Unbefleckten aufzugeben. Nachdem er sechs Jahre bei den Brüdern war erhielt er die Erlaubnis einmal pro Woche mit dem Skateboard „das Evangelium zu predigen.“ Bruder Gabriel erklärt, dass Gott den Menschen so viele Talente geschenkt hat um ihm die Ehre zu erweisen. Das Video wurde am 21.Oktober 2014 veröffentlicht und hat bereits in der ersten Woche mehr als 15.000 Downloads erreicht.
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Das Salve Regina auf dem Petersplatz in Rom zeigt in beeindruckender Art wie das „Salve Regina“ die Menschen der ganzen Welt umspannt.
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Das “Salve Regina” wird uns auch in Zukunft erhalten bleiben.....
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Thomas Fink
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